… der Hüfte

Typische Hüftgelenksbeschwerden treten als Hüft- oder Leistenschmerzen auf. Diese sind in jüngerem Alter häufig auf eine Sportverletzung oder zu hohe Belastung zurückzuführen.

Bei älteren Patienten ist das häufigste Krankheitsbild die Arthrose des Hüftgelenkes (Hüftgelenksverschleiß). Mit fortschreitender Arthrose verschlechtert sich das Gangbild und die Schmerzen nehmen zu.

Differenzialdiagnose

Hüftschmerzen können wie Rückenschmerzen ebenfalls nach unten in die Leiste oder ins Bein ausstrahlen und sich wie ein Bandscheibenvorfall darstellen. Um dies zu unterscheiden sind eine genaue Abklärung und viel Erfahrung erforderlich.

Für die Diagnose sind wir der richtige Ansprechpartner. Wir zeigen Ihnen Behandlungsoptionen auf, helfen Ihnen, diese gegeneinander abzuwägen und leiten dann die entsprechende Therapie ein.

Behandlung bei Leistenbruch

Ursache von Leistenschmerzen kann auch eine Leistenhernie (Leistenbruch) oder eine „weiche Leiste“ (Sportlerleiste) sein, bei der sich Bauchfell oder Darm in den Leistenkanal vorwölben. Bei beiden Erkrankungen ist meist eine Operation erforderlich.

In diesem Fall arbeiten wir mit kompetenten chirurgischen Zentren zusammen, die minimal-invasiv, in Schlüsselloch-Technik, operieren.

Probleme mit Leiste oder Hüfte

Eine seltenere Ursache von Leisten- oder Hüftschmerzen ist eine Durchblutungsstörung des Hüftkopfes oder eine Entzündung des Gelenkes.

Suchen Sie bei ungeklärten Schmerzen im Hüftbereich oder in der Leistengegend unseren fachärztlichen Rat. Klassische Diagnosemittel sind hier die Hüftgelenks-Sonographie sowie die Kernspintomografie.

Erkrankungen bei Kindern

Angeborene Entwicklungs- und Reifestörungen treten zwar selten bei Neugeborenen auf, sollten aber aufgrund ihrer möglichen Auswirkungen auf die weitere körperliche Entwicklung schnell behandelt werden. Mittels Ultraschall und klinischer Tests können wir diese Erkrankungen frühzeitig erkennen und behandeln.

Bei älteren Kindern und Jugendlichen sollten Sie Hüft- und Leistenbeschwerden umgehend in unserer Praxis abklären lassen, damit wir eine entsprechende Behandlung in die Wege leiten können. Ansonsten können dauerhafte Schäden mit Gelenkverschleiß zurückbleiben.

Künstlicher Gelenkersatz

Mit zunehmenden Lebensjahren beginnt der Verschleiß in der Hüfte (Coxarthrose). Diese lässt sich vor allem zu Beginn der Beschwerden mit einer konservativen Therapie bestehend aus physikalischen, balneologischen und pharmakologischen sowie lokalinfiltrativen Maßnahmen erfolgsversprechend behandeln.

Bei fortschreitender Erkrankung ist jedoch ein künstlicher Hüftgelenksersatz erforderlich. Nach einer Hüftgelenksoperation fallen Alltagsaktivitäten wieder leicht und auch sportliche Aktivitäten wie zum Beispiel Ski-Langlauf und Radfahren sind wieder möglich.

Bis zu 20 Jahre

Die von uns eingesetzten künstlichen Gelenke halten inzwischen bis zu 20 Jahre. Wir empfehlen Ihnen, rechtzeitig über eine operative Therapie und ihre Vorteile nachzudenken.

Informationen zu Behandlungsmöglichkeiten finden Sie unter dem Menüpunkt Leistungen/Hüftchirurgie.